Praxis für Traditionelle Chinesische Medizen (TCM), Tel.079 513 2247, Info@vitalakutcm.ch

Natürlich und individuell

Behandlungsmethoden

TCM Diagnose

Traditionell gibt es 4 Wege (Befragung, Betrachtung, Beurteilung von Geruch und Klang, Tasten) der Diagnose in der Chinesischen Medizin. Im alten China und auch noch heute steht die Puls- und Zungendiagnose im Vordergrund. Zur Bestätigung der Zungen- und Pulsdiagnose werden ergänzend Fragen zu den Beschwerden gestellt.

In erster Linie steht die Befragung im Vordergrund. Wichtig sind unter anderem: Die Geschichte und der Beginn der Hauptbeschwerden, andere Nebensymptome welche im Moment nicht im Vordergrund stehen, aber einen Einfluss haben können sowie allgemeine Fragen zu Schlaf, Verdauung, Temperaturverhalten, Schwitzen, Appetit, Menstruation etc. Die Puls- und Zungendiagnose gibt uns ergänzende Hinweise zur Erkennung der Wurzel der Erkrankung und deren Tiefe.

Da Schmerzen oder Beschwerden nie isoliert betrachtet werden, sondern als eine Störung des Gleichgewichts von Yin und Yang, welches den Qi Fluss in Meridianen oder Organen beeinträchtigt oder blockiert, redet man in der TCM von Disharmonie- oder Blockademuster.

Eine richtige TCM Diagnose ist entscheidend für die erfolgreiche Therapien


Akupunktur

Der Begriff "Qi" hat die wichtigste Bedeutung in der uralten chinesischen Medizin. Alles entsteht aus Qi, Qi ist die Lebensenergie. Qi fliesst durch die Meridiane und Netzgefässe im Körper und bringt uns das Leben. Wenn der Qi-Fluss gestört wird, werden wir krank. Die dünnen Nadeln an spezifischen Punkten zu stechen kann das Ziel für die Regulation des Qi-Flusses erreichen und dadurch ergibt sich die heilende Wirkung.


Ohrakupunktur

Bei der Ohrakupunktur werden Akupunkturpunkte am Ohr mithilfe kurzer Akupunkturnadeln oder anderer Gegenstände wie z.B. Kügelchen, stimuliert. So können Krankheiten behandelt oder es kann ihnen vorgebeugt werden.


TuiNa Massage

Die Tuina-Massage ist eine bewährte Massagetechnik in der Chinesischen Heilslehre. Doch die Tuina-Massage ist weit mehr als eine Massage: Sie bringt die Vorteile von Akupressur und Chiropraktik in Einklang. Der Name setzt sich zusammen aus den verschiedenen Grifftechniken: „Tui” (Schieben), “Na” (Greifen), “An” (Drücken) und “Mo” (Streichen). Die Tuina-Massage ist wahrlich eine Kunst.


Schröpfen

Schröpfen ist die Behandlung von Krankheiten durch Ansaugen der Hautoberfläche mit Hilfe kleiner Gefäße, in denen ein Vakuum (durch das Verbrennen eines alkoholgetränkten Baumwolltupfers) erzeugt wird. Die Gefäße können aus Bambus oder Glas sein. Es gibt sie in verschiedenen Größen. 
Der therapeutische Effekt der Behandlung mit Schröpfköpfen liegt in der durch den Unterdruck erzeugten erhöhten Durchlässigkeit des Gewebes. Die durch das Vakuum angesaugten, blutführenden Kapillargefäße des Gewebes locken Monozyten und Makrophagen an. Ebenso wird der Lymphfluss angeregt. So werden Stoffwechselrückstände, die zu verspannter Muskulatur geführt haben, abtransportiert.
Die Reizstärke wird durch die Größe des Schröpfkopfes gesteuert.

Bei der Schröpfkopfmassage wird ein Schröpfkopf auf den zuvor mit Öl benetzten Rücken gesetzt. Danach wird der Schröpfkopf langsam, aber ohne zu stocken, bis zur LWS (Lendenwirbelsäule) gezogen; dort vorsichtig auf die andere Seite der Wirbelsäule bewegt und wieder hinauf zur Schulterpartie. Ohne den Schröpfkopf anzuheben, wird er wieder an die Ausgangsposition geschoben und der Vorgang wird wiederholt.


Moxa-Therapie

Die Moxibustion behandelt oder beugt Krankheiten durch die Anwendung von Hitze an Akupunkturpunkten oder bestimmten Stellen des Körpers vor. Als Material wird hauptsächlich Moxawolle in Form von Stangen oder kleinen Kegeln verwendet.

Moxakraut, auch Moxawolle genannt, wird aus den getrockneten Blättern der Artemisia Vulgaris gewonnen (bei uns als Beifuss bekannt). Das glühende Kraut hat die Eigenschaft, die Punkte zu erwärmen, um Blockierungen der Meridiane aufzulösen und Kälte und Nässe zu eliminieren. Gleichzeitig wird die normale Funktion der Organe gefördert. 


Gua Sha

Gua Sha ist eine "schabende" (= Gua) Bindegewebsmassage, die mit speziellen Werkzeugen ("Schabern") und Ölen durchgeführt wird. Sie erzeugt eine Hautrötung mit punkt- oder strichförmigen geringfügigen Hautblutungen. Die Haut selbst wird zwar gereizt, aber nicht verletzt. Die Hautrötungen klingen nach 2-5 Tagen wieder ab. Behandelt werden entweder Rücken, Arme, Beine, Muskeln oder auch Meridiane.
Es kann in Kombination mit Akupunktur, Schröpfen und anderen Therapien angewendet werden, um die Wirkung der Förderung der Durchblutung und der Beseitigung der Blutstase sowie der Entgiftung zu verstärken.

Elektroakupunktur

Das ist eine ergänzende Methode zur Akupunktur. Dabei wird die Wirkung von Akupunkturnadeln durch geringen elektrischen Strom verstärkt. Elektroakupunktur kann die physiologischen Funktionen des menschlichen Körpers anpassen und hat die Funktionen von Analgetikum, Sedierung, Förderung der Durchblutung und Anpassung des Muskeltonus. Klinisch angewendet bei verschiedenen Schmerzsyndromen, Arthralgie-Syndrom und Funktionsstörungen von Herz, Magen, Darm, Blase, Gebärmutter und anderen Organen sowie bei Manie- und Verletzungskrankheiten von Muskeln, Bändern und Gelenken.


Heilmassage für Babys & Kinder

Die pädiatrische Massage basiert auf dem Gesamtkonzept der chinesischen Medizin, wobei die Theorie der fünf Elemente Yin und Yang und der Eingeweide-Meridian als theoretische Anleitung verwendet werden. Dabei werden verschiedene Techniken und Griffe verwendet, um Akupunkturpunkte zu stimulieren, den Meridian durchgängig zu machen, das Qi und die Durchblutung zu verbessern, um die Funktion der Organe wieder zu regulieren.

Unter der Anleitung grundlegender Theorien der chinesischen Medizin wird die pädiatrische Massage häufig bei Kindern mit Durchfall, Erbrechen, Verdauungstörung, Anorexie, Verstopfung, Bauchschmerzen, Anusprolaps, Erkältung, Husten, Asthma, Fieber, Enuresis, Nachtschreien, Muskeltorticollis, steifer Nacken und Krämpfen angewendet und hat gute Wirkungen. 

Die Kindermassage ist für Kinder von 0 bis 14 Jahren geeignet. Es gibt nur Unterschiede in den Massagetechniken und -effekten für alle Altersgruppen. Kinder unter 6 Jahren erzielen die besten Heilergebnisse, meistens sind die Wirkungen sofort spürbar. Kinder über 9 Jahre werden mit Massagetechniken für Erwachsene zusammenarbeiten. 

Die pädiatrische Massage ist eine reine grüne Behandlungsmethode. Vorteile sind: keine Medikamente, keine Nadeln, keine Nebenwirkungen.